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MKG-Praxis-Werderstrasse, Gemeinschaftspraxis Dr. Dr. Bert Burke und Dr. Johannes Klein

Zahnimplantate

Behandlung mit Tätigkeitsschwerpunkt (TSP) Implantologie und dreidimensionale Planungs- und Implantationsmöglichkeit mittels DVT (Digitale Volumentomografie)

Der Erfolg von Zahnversorgungen auf Implantaten hängt ganz eintscheidenr von den an der Planung und Realisierung beteiligten Spezialisten ab. Das Konzept der drei Spezialisten, bestehend aus implantologisch versiertem Zahnarzt, Zahntechniker sowie dem zertifizierten Kieferchirurgen bündelt die Erfahrung auf dem jeweiligen Fachgebiet.

 

Modellimplantat STRAUMANN

Wir bieten Ihnen als Ergänzung des Angebotes Ihres Hauszahnarztes:

Implantation (Setzen von künstlichen Zahnwurzeln), nach Absprache mit dem behandelnden Hauszahnarzt, welcher in der Regel die prothetische Versorgung des Implantates übernehmen sollte

Kieferknochenaufbau mit eigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial (“Augmentation”)

Kieferhöhlenbodenanhebung (“Sinuslift”)

Implantationen auch in schwierigen Fällen

Implantatversorgung

Was sind Implantate genau?

Zahnimplantate heilen in den Kieferknochen des Ober- und Unterkiefers als künstliche Zahnwurzeln ein. Sie bestehen heutzutage vorwiegend aus reinstem Titan. Dieser Werkstoff Titan ist für den menschlichen Körper besonders verträglich (biokompatibel) und findet deswegen auf zum Beispiel als Hüftgelenksprothese und zur Versorgung von Brüchen in der Unfallchirurgie sehr oft Verwendung.

Moderne Implantatsysteme werden in verschiedenen Längen (ca. 6-19 mm) und Durchmessern (ca. 3-6 mm) angeboten. Wir zeitwenden nur renommierte, moderne und gut dokumentierte Implantatsysteme der Firmen AstraTech, Camlog Biotechnologies und Straumann. In Ihrem Interesse gehen wir hier kein Risiko ein und verwenden keines der vielen Nachahmersysteme, die z.T. zu einem Bruchteil des Preises der o.g. Systeme angeboten werden. Da wir von diesen Implantatsystemen überzeugt sind, können wir ihnen auch eine unten genauer erklärte Garantie auf die Einheilung geben.

Zahnloser Unterkiefer Modell mit zwei Implantaten

 

Wie hoch sind die Chancen der belastbaren Einheilung?

Die Einheilungschancen (“Osseointegration”) sind sehr hoch: im vorderen Mittelteil des Unterkiefers etwa 98%, im Oberkiefer wegen des dort weicheren Knochens ca.90 - 95%. Wenn einmal ein Implantat verloren geht, geschieht dieses in der Regel fast schmerzlos. In vielen Fällen kann dann noch einmal erfolgreich implantiert werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen (Regelmäßige Kontrolle, sogenannter Recall und professionelle Zahnreinigung beim Hauszahnarzt sowie Nichtraucher/in und Fehlen von Allgemeinerkrankungen mit Knochenbeteiligung) können wir Ihnen sogar eine GARANTIE auf die gesetzten Implantate für eine Dauer von 5 Jahren geben.

 

Wie ist das Vorgehen bei der Implantation?

Nach genauer Analyse des Knochenangebotes wird die Anzahl der zu setzenden Implantate bestimmt. Die Zahl ist abhängig von der Art der geplanten Versorgung. Vorher müssen natürlich auch die zu erwartenden Kosten genau durchgesprochen werden. Wenn die vorhandene Knochensubstanz nicht ausreicht, um das Implantat sicher im Knochen zu verankern, so kann durch Auflagerung von eigenem Knochen oder künstlichen Aufbaumaterialien (Augmentation) die benötigte Stabilität hergestellt werden. Ebenso ist eine Anhebung des Bodens der Kieferhöhle möglich, um hier im Oberkiefer mehr Platz für die Implantate zu schaffen

Dann werden meist unter örtlicher Betäubung die Implantate in den Knochen eingebracht. Die Implantate heilen - in der Regel von der Schleimhaut geschützt - in einem Zeitraum von 3 - 6 Monaten in den Knochen ein. Nach dieser Einheilphase wird das Implantat freigelegt. Unter besonderen Voraussetzungen kann die Einheilzeit etwas kürzer oder verlängert sein.

Etwa ein bis zwei Wochen nach der Freilegung der Implantate ist die Schleimhaut so gut verheilt, dass die Weiterversorgung mit einer Abformung ähnlich wie bei konventionellem Zahnersatz ohne Beschwerden bei Ihrem Hauszahnarzt erfolgen kann.

Der Zahntechniker kann nun durch die Nutzung von hochpräzisen Laborfertigteilen einen Zahnersatz von mit herkömmlichen Verfahren nicht zu erzielender Passung erstellen. So ist auch eine hervorragende Ästhetik zu erzielen.

Piezotom

Gewebschonende High Tech

Mittels neuartiger, leistungstarker Ultraschalltechnologie ist es möglich minimal invasive aber maximal effiziente Behandlungstechniken sowohl der Knochenchirurgie und Sinuslift-OP im Rahmen der Implantologie als auch Parodontalchirurgie und Retrograden Aufbereitung (siehe WSR) zu kombinieren. Die Technologie ermöglicht eine selektive Arbeitsweise ohne Gefahr der Beschädigung des Weichgewebes (Nerven, Muskulatur oder Blutgefäße). Ganz zum Wohle des Patienten.
 

med3d CT Planung

Möglichkeit der CT gestützten Implantation mit dem System Med3D:

Nach einem Datensatz aus dem Computertomogramm des Patienten wird eine Bohrschablone hergestellt, die eine sehr exakte Positionierung der Implantate erlaubt. Dadurch wird zum einen die prothetische Versorgung durch den Hauszahnarzt erleichtert, zum anderen ist die Verletzungsgefahr sensibler Strukturen wie des Unterkiefernerven und der Kieferhöhle verringert. Dieses Vorgehen wird in der Regel erst notwendig, wenn mehrere Implantate gleichzeitig gesetzt werden sollen.

Die weitere Versorgung erfolgtausschließlich durch den Sie überweisenden (Haus-) Zahnarzt und soll hier deshalb nur kurz besprochen werden. Nach Abdrucknahme durch den Zahnarzt wird im Zahntechnischen Labor durch den Zahntechniker der Zahnersatz angefertigt. Dieser kann mit dem Implantat entweder durch eine Verschraubung oder Zement verbunden werden.
 

Für welche Fälle eignen sich Zahnimplantate?

Mittels Zahnimplantaten kann:

  • eine Einzelzahnlücke geschlossen werden, ohne die Nachbarzähne beschleifen und mit Kronen versorgen zu müssen
  • ein durch einen Unfall verlorener Zahn ersetzt werden, im günstigsten Falle direkt nach dem Ereignis (Zahntrauma).
  • eine herausnehmbare (Teil-)Prothese verhindert werden, wenn die endständigen Zähne (Backenzähne) fehlen
  • eine schlecht haltende Vollprothese, insbesondere im Unterkiefer bestigt werden
  • in geeigneten Fällen als Maximalversorgung auch im zahnlosen Gebiss eine fest einzementierte, also NICHT herausnehmbare Kronen- bzw. Brückenversorgung erreicht werden.
  • die Lebensqualität, Kaufunktion und Ästhetik oftmals entscheidend verbessert werden
  • einem Schwund des zahnlosen Kiefers vorgebeugt werden

Was sind die Vorteile von Implantaten?

  • Bessere Kaufunktion im Vergleich mit herausnehmbaren Teil- oder Vollprothesen
  • Besserer Halt von Prothesen ohne Haftcreme und Angst vor der Blamage in der Öffentlichkeit durch eine lockere Prothese
  • Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, dadurch können beim Einzelzahnersatz oft sogar sofort (immer jedoch langfristig) Kosten gespart werden.
  • Oft bessere Ästhetik, mehr Selbstbewusstsein und eine jugendlichere Erscheinung
  • Weitgehend natürlicher Zahnersatz entsprechend biologischen Prinzipien

Und die Nachteile?

  • Es ist eine Operation notwendig, wobei die Beschwerden oft deutlich geringer und kürzer sind als erwartet.
  • Höhere Kosten bei der Verankerung von Prothesen
  • Längere Wartezeit auf den Zahnersatz durch die (meistens) notwendige Einheilung

Wie steht es mit dem Alter?

Limitiert nach unten: Zahnimplantate sollten erst Abschluss des Knochenwachstums also etwa ab dem 18. Lebensjahr gesetzt werden.

Unlimitiert nach oben: Auch bei über 80-jährigen können mit gutem Erfolg Zahnimplantate gesetzt werden, für Hochbetagte existieren spezielle, geriatrische und wenig belastende Konzepte.

Und die Kosten?

Vor Behandlungsbeginn werden wir sie mit Ihrem Zahnarzt über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten (Therapiepläne) mit Vor- und Nachteilen sowie über die zu erwartenden Kosten informieren. Zur ersten Information kann man von Kosten zwischen 800.- und 2100.- pro Implantat ausgehen, abhängig davon, ob vor der Implantation umfangreiche Vorabeiten wie z.B. ein Knochenaufbau erfolgen müssen.

Generell sinken die Kosten pro Implantat mit der Anzahl der in einer Operation gesetzten Implantate, da ein großer und teurer Posten von sterilen Einmalartikeln nur einmal pro OP anfällt.

ZABWir arbeiten mit der Abrechnungsgesellschaft ZAB in Konstanz zusammen, die Ihnen die Möglichkeit einer Teilzahlung bietet. Bei Zahlung in sechs Monatsraten werden keine Zinsen oder Gebühren fällig. Ebenso wird Ihnen hier bei Abrechnungsstreitigkeiten mit den Kostenträgern (Versicherungen etc.) geholfen.

 

Die Beratung über mögliche Alternativversorgungen (ohne Implantate) sowie die Entscheidung über die geplante prothetische Konstruktion einschließlich der zu erwartenden Kosten erfolgt durch Ihren Zahnarzt. Unser Heil-und Kostenplan (HKP) beinhaltet die gesamte Implantatdiagnostik (Modelle, Röntgendiagnostik ohne Computertomographie, Bohrschablone), die Implantation und ggf. die Implantatfreilegung sowie absehbare augmentative Maßnahmen. Sie sollten sich bezüglich der Kostenübernahme mit Ihrer Privatversicherung in Verbindung setzen, da hier unterschiedliche Erstattungsrichtlinien bei den einzelnen Kostenträgern (z. B. Beihilfe) für dentale Implantate (Zahnimplantate) existieren.

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden Kosten für Implantate nur in absoluten Ausnahmefällen übernommen, in denen keine Alternativbehandlung möglich ist. Dies muss von einem Gutachter beurteilt werden. Die Gebührenordnungen GOZ / GOÄ legen die Positionen fest, die für eine Implantation abgerechnet werden können. Allerdings erhalten Sie für die prothetische Versorgung der Implantate durch Ihren Hauszahnarzt einen sogenannten befundbezogenen Zuschuss, der sich nach der Anzahl und Lage der fehlenden bzw. zu ersetzenden Zähne errechnet.

 

 

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